Konstruktiv durch die Krise - Konzerne testen nachhaltige Alternativen zum Stellenabbau
Die Hiobsbotschaften reißen kaum ab. Immer mehr Unternehmen, die jahrzehntelang als Garanten für sichere Jobs galten, kündigen massenhaften Stellenabbau an. Besonders oft sind es Autobauer und Zulieferbetriebe wie Bosch, VW, Schaeffler oder ZF. Die Industrie- und Strukturkrise zwingt sie offenbar dazu. Aber: Es gibt Alternativen, die einige Konzerne aktuell austesten. Sie leihen, teilen, qualifizieren, schulen und schichten um. Suchen Wege durch die Krise, die möglichst konstruktiv, sozialverträglich und nachhaltig sind. Darum dreht sich unser Schwerpunkt in SWR1 Arbeitsplatz.
Wir haben ZF-Beschäftigte getroffen, die vorübergehend für Rolls-Royce arbeiten, weil die einen zu viele und die anderen zu wenige Leute haben. Warum dieses Modell allen Beteiligten hilft, zeigt die Reportage von Wolfgang Brauer.
Welche Möglichkeiten gibt es außerdem und wieviel Potenzial bieten sie im Praxistest? Das besprechen wir im Interview mit dem Personalexperten Günter Walter, der sich bei der Baden-Badener Unternehmensberatung Liebich & Partner auf solche Lösungen spezialisiert hat.
Weitere Themen der Sendung:
- Bus statt Burnout: Wenn als sinnvoll erlebte Arbeit trotz hoher Belastung weniger stresst. Reportage von Stephanie Geißler.
- Was tun, wenn der Arbeitgeber die Krankmeldung anzweifelt? Antwort von Arbeitsrechtlerin Julia Englert.