Turn-WM-Qualifikation

Turnen: Dunkel und Quaas gewinnen WM-Quali in Stuttgart

Nils Dunkel hat nach einer Verletzungspause die zweite WM-Qualifikation der Turner in Stuttgart gewonnen. Bei den Frauen war die Chemnitzerin Lea Quaas am Besten.

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Stand

Der frühere Barren-Europameister Nils Dunkel hat sich nach längerer Verletzungspause erfolgreich zurückgemeldet. Der 29-Jährige gewann in Stuttgart die zweite und entscheidende Qualifikation der deutschen Turner für die Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober in Rotterdam. 

Dunkel kam in einem von zahlreichen Stürzen geprägten Wettkampf im Mehrkampf auf 77,60 Punkte und verwies Alexander Kunz aus Pfuhl (77,25) und Mixed-Europameister Timo Eder aus Ludwigsburg (77,025) auf die weiteren Podestplätze. Milan Hosseini (Böckingen), der die erste Qualifikation am 19. September für sich entschieden hatte, landete mit 73,45 Punkten auf Rang vier. Dunkel hatte die EM im August in Zagreb und damit auch seine mögliche Titelverteidigung an den beiden Holmen wegen einer Handverletzung verpasst und musste wegen einer Erkrankung auch bei der ersten WM-Qualifikation passen. 

Stelmakh fehlt erkältet

Der deutsche Mehrkampfmeister Radomyr Stelmakh, der beim ersten Test auch nicht dabei war, fehlte erkältet. Bundestrainer Jens Milbradt rechnet jedoch weiter damit, den gebürtigen Ukrainer, der seit diesem Jahr für Deutschland startet, in die WM-Riege einbauen zu können. Auch Eder gilt als gesetzt.

Turnerin Quaas beste Mehrkämpferin bei WM-Qualifikation

Bei den Frauen hat die Chemnitzerin Lea Quaas auch die zweite Qualifikation der deutschen Turnerinnen für die Weltmeisterschaften in Rotterdam gewonnen. Die 21-Jährige setzte sich im Vierkampf mit 52,150 Punkten gegen die Konkurrenz durch. Karina Schönmaier aus Chemnitz (50,40) und die Kölnerin Charleen Pach (50,35) belegten in Stuttgart die Plätze zwei und drei.

Den höchsten Einzelwert lieferte Stufenbarren-Europameisterin Helen Kevric mit 15,00 Punkten und einer Schwierigkeitsnote von 6,4 an ihrem Paradegerät ab. Die Stuttgarterin trat nach ihrer schweren Knieverletzung im vergangenen Jahr nur an zwei Geräten an.

Weiterer Test am Sonntag

Anders als die Männer werden die Frauen am Sonntag noch einen weiteren Test im Stuttgarter Kunstturnforum absolvieren. Erst dann fällt die Entscheidung, mit welcher Riege der Deutsche Turner-Bund bei den Titelkämpfen vom 17. bis 25. Oktober in den Niederlanden antritt.

Sieben Turnerinnen will Bundestrainer Gerben Wiersma zum finalen Vorbereitungslehrgang in der nächsten Woche in Heerenveen mitnehmen. Sechs dürfen nach Rotterdam reisen, fünf dort an die Geräte gehen. Die EM-Teilnehmerinnen Kevric, Schönmaier und Quaas gelten als gesetzt.  Die ehemalige Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer-Betz und die deutsche Mehrkampfmeisterin Silja Stöhr müssen für die WM verletzungsbedingt passen.

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Pirmin Styrnol

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