Erst paddelte die 33-Jährige vom KSV Bad Kreuznach im sogenannten "Time Trial", einem Einzelzeitfahren, auf Rang zwei. Anschließend siegte sie erstmals im "Kopf-an-Kopf-Rennen" im Kajak-Cross.
"Ich bin mega happy", sagte Funk anschließend. Sie holte somit auch den Gesamtweltcup in dieser Disziplin.
Patzer in Ricarda Funks Spezialdisziplin
Damit hat sich Funk auch für einen Patzer in ihrer Spezialdisziplin Kajak am Freitag rehabilitiert. Da hatte die Bad Kreuznacherin zum Auftakt der Wettkämpfe das Finale um 0,12 Sekunden verpasst und den sicher geglaubten Gesamtweltcupsieg verschenkt.
Ricarda Funk erst mit Bestzeit und dann mit Frust
"Das ärgert mich natürlich brutal", hatte Funk am Freitag gesagt. Es sollte wohl einfach nicht sein." Umso schöner nun ihr Erfolg: Im Beisein ihrer Familie und ihrer Freunde raffte sie sich auf ihrer Heimstrecke vor der WM Ende September in Sydney noch einmal auf. Im "Time Trial" lag sie nur 0,18 Sekunden hinter der Britin Lois Leaver.
"Endlich mal einen 'Time Trial' runtergebracht, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Ich war endlich mal in diesem Flow, den habe ich im Cross noch nie gehabt", sagte Funk, paddelte im Direktkontakt dann allen davon und durfte sich über ein versöhnliches Ende der Wettkämpfe in Augsburg freuen.