Florian Lipowitz aus Laichingen ist nach seinem Aus bei der Tour de France und der folgenden Operation in seinen Wohnort zurückgekehrt. "Er ist wieder zu Hause. Er verfolgt das Rennen, schreibt uns Nachrichten. Wir sind in Kontakt", sagte Teamchef Ralph Denk nach der 19. Etappe in Alpe d'Huez.
Beim spektakulären Teilstück am Freitag sei Lipowitz "sehnsüchtig vermisst" worden, erklärte Denk weiter. "Er leidet mit uns und wir leiden mit ihm", weil er nun die "coolen Etappen" zum Schluss-Wochenende nicht mehr miterleben kann: "Das tut mir sehr leid für ihn."
Lipowitz-Comeback in diesem Jahr?
Lipowitz, der seinen Wohn- und Trainingsschwerpunkt im österreichischen Seefeld hat, war am Dienstag im Einzelzeitfahren in einer Rechtskurve gestürzt und brach sich das rechte Schlüsselbein. Neben der Verletzung an der Schulter zog sich der 25-Jährige mehrere Schürfwunden zu. Der Schwabe wurde zeitnah operiert und musste nur eine kurze Zeit im Krankenhaus verbringen.
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Für den Vorjahresdritten der Tour dürften die nächsten großen Rennen quasi gelaufen sein. Für die Vuelta in Spanien (22. August bis 13. September) und die WM in Montreal (20. bis 27. September) dürfte es kaum reichen. Allenfalls sind im Herbst noch Eintagesrennen in Italien wie die Lombardei-Rundfahrt (10. Oktober) möglich. Von einem Comeback in diesem Jahr geht Denk dennoch aus.