Nach der WM ist für Darja Varfolomeev erstmal Entspannung angesagt. Zwei Tage Sightseeing in Rio de Janeiro stehen insgesamt auf dem Programm: Die Fahrt entlang der Copacabana und natürlich darf der Besuch der 30 Meter hohen Christus-Statue nicht der auf der To-Do-Liste fehlen.
Die Tour im Zug durch den Tijuca-Park, dem weltgrößten Stadtregenwald, auf Rios Hausberg Corcovado ist einzigartig. Alles wird festgehalten, auch die vom Nebel eingehüllte Christus-Statue. Oben angekommen, wird auch Varfolomeev festgehalten: Bilder mit der elffachen Weltmeisterin stehen ganz hoch im Kurs.
Varfolomeevs Besuch bei der berühmten Christus-Statue
Für Varfolomeev ist der Besuch des berühmten Cristo Redentor ein ganz besonderer Moment, denn die Statue kannte sie bis dahin nur von Bildern. "Ich glaube, man realisiert immer noch nicht, dass man jetzt wirklich an diesem Ort ist", sagte die 18-Jährige im Interview mit SWR Sport.
Die brasilianische Kultur fasziniert Darja Varfolomeev. Im Samba-Museum darf die Weltmeisterin gemeinsam mit Mutter Tatjana Original-Kostüme des Karnevals und den opulenten Kopfschmuck anprobieren. Gemeinsame Stunden mit der Mutter sind rar, denn Tatjana Varfolomeev lebt und arbeitet in Sibirien.
Varfolomeev schwingt die Hüften
Ein großer Wunsch von Mutter und Tochter ist es, auch in die Geheimnisse des Samba eingeweiht zu werden. Amanda, eine der besten Tänzerinnen der Stadt, vermittelt ihnen die Bewegungen - in Rekord-Geschwindigkeit. Die beiden kommen dabei ganz schön ins Schwitzen. "Es ist auf jeden Fall sehr cool, was wir heute gelernt haben. Das wird für immer bleiben." Wie auch die Erinnerungen an die fünf WM-Titel, die Darja Varfolomeev in dieser Stadt geholt hat.