Gefeiert wurde schon vor dem Spiel. Denn Triers dienstältester Spieler Marco Hollersbacher gab bekannt, dass er zwei weitere Jahre bei den Gladiators bleibt.
Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten legten die Gladiators los. Führten nach dem ersten Viertel mit 31:20 und hatten eine herausragende Wurfquote von 85 Prozent aus der Zwei-Punktedistanz. Vor der Pause kam Frankfurt näher ran - 52:49 zur Halbzeit. Vor dem Schlussviertel war Frankfurt bis auf einen Punkt dran, ging dann sogar in Führung. Trier behielt aber die Nerven und siegte 89:84.
Marten Linßen Triers Bester
Wenn die Drei-Punkte-Würfe nicht so fallen wie gewohnt, dann ist da bei Trier ja noch Marten Linßen. Das Spiel gegen die Skyliners, es war seine Partie. Unter dem Korb war der Center kaum zu stoppen, fast jeder Versuch saß. Mit 19 Punkten am Ende Triers Topscorer der Partie. Spannend blieb es, weil Frankfurt von der Dreipunktelinie traf und die gefürchteten Trierer Schnellangriffe immer wieder stoppte.
Im vierten Viertel gingen die Gäste erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung. In der Defense machten sie Trier das Leben immer schwerer. Und plötzlich stand es 77:72 für die Skyliners nach einem krachenden Alley-Oop-Dunk von Frankfurts bestem Jaeden Le Dee. Da waren noch sieben Minuten zu spielen.
Skyliners und Gladiators liefern sich BBL-Krimi
Als Frankfurt 76:77 vorne lag, ging das Spiel hin und her. Beide Teams blieben lange ohne Korberfolg. Die 5.400 Fans zwischen Bangen und Hoffen. Dann trifft Frankfurt seine Dreier nicht mehr, zwei Trierer Ballgewinne und ein Dunking von Marco Hollersbacher brachten die Halle zum Kochen. Drei Minuten vor Schluss führte Trier mit 82:77.
Frankfurts Swope hält die Partei eng
Skyliners-Playmaker Isaiah Swope brachte Frankfurt zwar wieder ran. In einer spannenden Schlussphase verloren die Gäste 34 Sekunden vor Ende aber den Ball und Triers Topscorer Jordan Roland wurde mit einem Dreier zum Matchwinner - 89:84. Der Aufsteiger aus Trier behielt am Ende die Nerven und erzielte seinen zehnten Sieg in der BBL. Und revanchierte sich damit für das bittere Playoffaus vor zwei Jahren in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga.