Die abstiegsbedrohten Academics Heidelberg haben ihr Heimspiel in der Basketball-Bundesliga (BBL) gegen die Bamberg Baskets mit 85:99 (48:54) verloren. Die Gäste feierten den fünften Sieg in Serie.
Heidelberg markierte zwar die ersten beiden Punkte der Partie, doch schon wenige Minuten später sah sich Head Coach Carlo Finetti zu einer ersten Auszeit gezwungen, da die Gäste einen 10:0-Lauf hingelegt hatten. Vor allem aus der Distanz hatten die Baskets eine starke Quote, trafen drei ersten fünf Versuche.
Und tatsächlich kamen die Heidelberger besser rein ins Spiel. Vor allem DJ Horne lief nun heiß, erzielte 11 der ersten 13 Punkte für die Academics. Gegen Ende des ersten Viertels drehten die Gastgeber das Spiel sogar, doch nach einem Turnover kamen die Baskets noch zu zwei einfachen Punkten durch Moritz Krimmer - 21:21 nach zehn Minuten.
Crowleys Dreier ziehen Heidelberg den Stecker
Im zweiten Viertel übernahm Bamberg mehr und mehr die Kontrolle, bestach durch eine hohe Wurfquote und erspielte sich eine Führung. Doch die Academics konnten den Rückstand, der zwischenzeitlich auf zehn Punkte angewachsen war, mit einer starken Schlussphase wieder eindampfen und lagen kurz vor Pause nur noch mit drei Zählern zurück. Dann aber baute Austin Crowley mit einem Buzzer Beater den Vorsprung der Baskets doch wieder aus.
Im dritten Viertel benötigten beide Teams ein Weile, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Die in der ersten Halbzeit noch sehr ansehnliche Partie hatte nun wenige Highlights zu bieten. Ausnahme: Crowleys Dreier, Sekundenbruchteile bevor die Shot Clock abgelaufen war. Heidelberg machte weiterhin kein schlechtes Spiel. Doch wann immer die Gastgeber dranzukommen glaubten, konterten die Baskets aus der Distanz.
Bamberg Basket bringen den Sieg ins Ziel
So gingen die Baskets mit einer komfortablen 14-Punkte-Führung in die letzten zehn Minuten und bauten diese sogar noch aus. Dann schlich sich kurzzeitig ein wenig der Schlendrian ins Spiels des Teams von Anton Gavel ein, sodass Heidelberg wieder etwas herankam. Letztlich brachten die Bamberger den Sieg aber sicher ins Ziel, weil sie bis zum Ende des Spiels stark aus der Distanz trafen. Bamberg verwandelte 20 von 35 Versuchen jenseits der Drei-Punkte-Linie (57 Prozent).