Hassnachrichten im Netz

Franziska van Almsick: Hassnachrichten sind "Psychoterror"

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Von Autor/in Styrnol, Pirmin

Mit scharfen Worten hat die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick die Kritik-Kultur in den sozial Medien kritisiert. „Ich glaube, da sind wir in eine Sphäre abgedriftet, die man gar nicht mehr in Worte fassen kann“, sagte van Almsick am Rande des Ball des Sports in Frankfurt und meinte damit abfällige und teils beleidigende Kommentare gegenüber deutschen Olympioniken auf Facebook, Instagram und Co. Bei den Olympischen Winterspielen hatten die Biathletinnen Franziska Preuß und Vanessa Voigt zuvor von Anfeindungen im Netz berichtet. Dieser Psychoterror sei „krass“, so van Almsick, die in ihrer Karriere selbst mehrfach mit negativen Schlagzeilen konfrontiert worden war. Kritik sei natürlich okay, doch es gehe immer um die Art und Weise, wie man kommuniziere, so die heute 47-Jährige. Manchmal würden definitiv Grenzen überschritten, so van Almsick weiter. Gleichzeitig zeigte sie sich hoffnungslos, was eine Besserung angeht: „Ändern können wir es wahrscheinlich nicht“, glaubt die Wahl-Heidelbergerin.

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Styrnol, Pirmin