Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart will das Tabellenschusslicht SC Freiburg vor dem "Restart" der Bundesliga nach der Länderspielpause nicht unterschätzen. "Das wird hart, das wird anspruchsvoll", sagte der 43-Jährige und warnte vor den Breisgauern: "Der SC Freiburg ist mit zwei Niederlagen gestartet, nicht mit acht Niederlagen." Der Sport-Club, so Hoeneß weiter, habe immer noch eine starke Mannschaft.
Auf den VfB Stuttgart warten Englische Wochen
Das Spiel am Samstag (15:30 Uhr, live in SWR1 Stadion) ist von großer Bedeutung für den VfB, es sei ein "Startschuss in eine sehr interessante Phase", sagte Hoeneß, der ein "hartes" Match erwartet. Bis zur nächsten Länderspielpause im Oktober stehen für die Schwaben vier Ligaspiele sowie die ersten beiden Duelle in der Europa League an.
Mit von der Partie wird in Freiburg wieder Abwehrchef Jeff Chabot sein. Der Innenverteidiger habe nach muskulären Problemen wieder voll trainiert, sagte Hoeneß. Chabot soll zusammen mit U21-Nationalspieler Finn Jeltsch die Abwehrzentrale bilden. Erneut fehlen werden in der Verteidigung Ameen Al-Dakhil, Luca Jaquez und Leonidas Stergiou.
Startelf-Premiere für Badredine Bouanani?
In der Offensive fällt neben Nationalspieler Deniz Undav weiterhin Justin Diehl aus, der Einsatz des unter der Woche stark erkälteten Neuzugangs Tiago Tomas ist fraglich. Die beiden Neuen Bilas El Khannouss und Badredine Bouanani stehen dagegen erstmals im Kader, kündigte Hoeneß an. Bouanani spielt möglicherweise von Beginn an.
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Der Start in die neue Saison verlief für den VfB Stuttgart durchwachsen. Nach der Pleite im Supercup gegen den FC Bayern (1:2) folgte eine Niederlage zum Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin (1:2). Danach kämpfte sich Hoeneß' Team gegen Braunschweig (8:7 i. E.) mit Ach und Krach in die zweite Runde des DFB-Pokals und gewann knapp gegen Borussia Mönchengladbach (1:0).
Sebastian Hoeneß freut sich über "Klarheit, die gut tut"
Zudem gab es ein wochenlanges Wechsel-Theater um Nationalstürmer Nick Woltemade. Nun freut sich Hoeneß, sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren zu können. "Wir haben Klarheit, das tut jetzt auf jeden Fall gut", sagte er. Nun gehe es darum, Dinge "anzupassen, sich zu überlegen, welche Formationen und welche gruppentaktischen Abläufe passen zu den Spielern". Das sei eine "gemeinsame Challenge", führte Hoeneß aus.
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Zusammen mit dem verbliebenen Kern und jungen Spielern mit viel Potenzial wolle er fortan das Optimum rausholen. Leicht wird das in Freiburg aber nicht, so Hoeneß. Nach dem schlechten Saisonstart würde das Team von Trainer Julian Schuster "noch mehr die Ärmel hochkrempeln", sagte der 43-Jährige, denn das sei "ihre DNA". Dennoch wolle der VfB versuchen, sein Spiel durchzubringen und mit einem Sieg ins obere Tabellendrittel der Bundesliga vorzustoßen.