Bundesliga

Freiburger Tourstart in Leverkusen: SC-Balance zwischen Neuzugängen und Routiniers

Nach dem Sieg in der Europa League wartet auf den SC Freiburg schon der nächste Stopp - diesmal in Leverkusen. Coach Schuster hilft dabei, dass gerade vieles funktioniert beim SC.

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Stand

Von Autor/in Ann-Kathrin Rose

Trainer Julian Schuster hatte eigentlich gar keine Zeit. Denn nach dem souveränen 2:0 gegen den FC Utrecht am Donnerstagabend in der Europa League, war Schuster gedanklich beinahe schon wieder woanders. Beim nächsten Bundesliga-Gegner und dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen. "Wir werden die Zeit nutzen und alles dafür tun, dass wir auch am Sonntag ein Gesicht zeigen, um es Leverkusen schwer zu machen", sagte Schuster.  

Das 2:7 der Leverkusener gegen PSG unter der Woche ist für Freiburgs Coach dabei eher Grund zur Sorge, schließlich folge auf eine solch empfindliche Niederlage häufig eine klare Reaktion. "Da fragt keiner, wie viel wird trainiert. Es wird einfach gearbeitet. Jeder hält die Klappe und will eine Reaktion zeigen", ist sich Schuster sicher.

Internationaler Rückenwind für den SC

Während die herbe Niederlage beim Gegner für Trotz im Team sorgen könnte, hofft der SC-Coach darauf, dass seine Mannschaft aus dem ungefährdeten Sieg gegen Utrecht viel Gutes mitnimmt. "Wir gehen jedes Spiel so an, dass wir im Idealfall für uns die Punkte holen."

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Auftanken für die Auswärtsfahrt nach Leverkusen am Sonntag (15:30 Uhr, im Livecenter der Sportschau) sollen seine Spieler auch noch einmal zu Hause. Schließlich wartet nach der Werkself Düsseldorf im Pokal. "Die sollen mal zwei Tage zu Hause genießen", sagt Schuster. "Dann heißt es, sich verabschieden und auf die Tour gehen. Das wird ein knackiges Programm."

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Grifo: "Wenn’s läuft, dann läuft's"

Dass seine Mannschaft dafür breit aufgestellt ist, hat sie am Donnerstagabend bewiesen. Vincenzo Grifo hatte mal wieder nach einem ruhenden Ball gezaubert – sein Freistoßtor, das zweite binnen einer Woche. "Wenn’s läuft, dann läuft's", grinste er. Zuvor hatte der Routinier schon den Führungstreffer durch Yuito Suzuki (20. Minute) eingeleitet, mit seinem Pass auf Christian Günter. "Mannschaften, die uns nicht so gut kennen, müssen immer einmal büßen", scherzte er.

Dass Neuzugänge und Routiniers aktuell gleichermaßen performen, hilft Schuster mit Blick auf die anstehenden Aufgaben. Bei dem Programm bliebe aber auch keine Zeit dafür, dass etwas nicht funktioniert.