Gordon bleibt Co-Trainer

Eichner: "Aufgeben ist keine Option" - KSC startet kämpferisch ins neue Jahr

Bei ungemütlichen Temperaturen und mit mehreren Ausfällen startet der KSC die Vorbereitung auf die Rückrunde. Assistent bleibt bis zum Saisonende Daniel Gordon.

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Stand

Chefcoach Christian Eichner kann weiter auf eine Zusammenarbeit mit Daniel Gordon als Co-Trainer bauen. Der Karlsruher SC verlängerte den Vertrag mit dem Ex-Profi bis zum Saisonende, wie der Zweitligist beim Start in die Rückrundenvorbereitung (03.01.2026) mitteilte. Durch seine "Qualität und die sehr gute und zielgerichtete Arbeit mit der Mannschaft" sei Gordon ein "wichtiger Bestandteil des Trainerteams" und besitze das Vertrauen aller Beteiligten im Verein.

Der Karlsruher SC verlängerte den Co-Trainer-Vertrag mit dem Ex-Profi Daniel Gordon bis zum Saisonende.
Der Karlsruher SC verlängerte den Co-Trainer-Vertrag mit dem Ex-Profi Daniel Gordon bis zum Saisonende. IMAGO / Eibner

Schafft der KSC den Weg aus Krise

Im Wildpark versammelte Eichner nach der kurzen Weihnachtspause sein Team. Zuvor waren die Badener in der Schlussphase der Hinrunde in eine Krise mit fünf Niederlagen und einem Remis aus den letzten sechs Spielen gerutscht. Darauf folgte die brisante Trennung vom langjährigen Co-Trainer Zlatan Bajramovic. Auf ihn war Gordon interimsweise gefolgt.

Eichner betonte derweil, dass er beim KSC unbedingt weitermachen wollte. Aufgeben sei keine Option. "Das Thema zu sagen, ich höre von allein auf, das hat es bei mir eigentlich nie gegeben", sagte Eichner. Man habe jedoch rund um das letzte vor Weihnachten gegen Bochum (2:2) miteinander gesprochen. "Ich habe sicherlich intern dann auch noch einmal hinterlegt, was das alles für mich bedeutet hat, die letzten zehn, vierzehn Tage vor Weihnachten", betonte der 43-Jährige.

KSC startet mit nur 17 Feldspielern

Bei der Auftakteinheit auf Kunstrasen mit nur 17 Feldspielern fehlten dem KSC-Coach gleich mehrere Spieler wegen schwerer Erkältungen. "Gerade Shio Fukuda und Roko Simic, die werden wir übermorgen, glaube ich, nicht auf dem Trainingsplatz finden", prognostizierte der KSC-Coach. Ebenfalls nicht auf dem Platz waren Nicolai Rapp (Reizung am Sprunggelenk) und Lilian Egloff (Muskelfaserriss) sowie Stammtorwart Christian Bernat, dessen Rückflug abgesagt worden war.

Das für Sonntag geplante Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Thun wurde witterungsbedingt abgesagt. Am Dienstag reist der Tabellenneunte der 2. Bundesliga mit der Hoffnung auf bessere Bedingungen mit 30 Spielern ins Trainingslager nach Estepona in Südspanien. Dort sind auch Testspiele vorgesehen, bevor es am 17. Januar bei Preussen Münster wieder um Liga-Punkte geht.