2. Bundesliga

Trotz Schiri-Pech: KSC ist stolz auf den Punkt bei Hannover 96

Der Karlsruher SC versöhnt sich spät mit dem Spiel in Hannover und nimmt einen verdienten Punkt aus Niedersachsen mit. Kapitän Marvin Wanitzek ist nach dem Abpfiff stolz.

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Von Autor/in Maximilian Springer

Ein verdienter Punkt in Hannover! Die Erleichterung darüber war den Karlsruhern nach dem Abpfiff im ehemaligen Niedersachsenstadion anzumerken. Zurecht, hatten die Spieler von Trainer Maximilian Senft doch eine durchaus überzeugende Leistung abgeliefert. Eine Niederlage wäre ein unglückliches Ergebnis für die Badener gewesen.

Dazu hätte auch eine Szene in der 43. Minute beigetragen: Nach einem zu kurz geratenen Rückpass ging Hannover-Keeper Leo Weinkauf ins Dribbling gegen Shio Fukuda - der KSC-Stürmer berührte seinen Gegenspieler dabei zunächst leicht, stellte dann seinen Fuß vor Weinkauf, der ihm in die Hacke trat. Statt Elfmeter und möglicherweise einer Roten Karte für den Torhüter gab es Freistoß für Hannover.

Maximilian Senft: Mit der Entwicklung "noch am Start, aber schon sehr weit"

Den KSC-Trainer Maximilian Senft beschäftigte diese Szene noch nach dem Abpfiff. "Die Begründung vom Schiedsrichter war, es sei eine unnatürliche Bewegung des Stürmers. Dazu muss ich sagen, der Stürmer schützt einfach den Ball", sagte der Trainer im Sportschau-Interview. Die Bewertung der Szene durch Schiedsrichter Tom Bauer sei "sehr bitter" gewesen.

Ansonsten zeigte sich Senft mit der Leistung seiner jungen Mannschaft zufrieden. "Wir sind in der Entwicklung immer noch am Start. Aber wir sind schon sehr, sehr weit und es macht Lust auf mehr", sagte der Trainer.

Kapitän Marvin Wanitzek ist "stolz auf jeden einzelnen"

Auch Kapitän Marvin Wanitzek lobte seine Mannschaft. "Ich glaube man kann absolut stolz sein auf jeden einzelnen", sagte er der Sportschau nach Spielende. "Wie wir aufgetreten sind macht Bock auf mehr. Großes Kompliment."

Der KSC-Routinier sieht sein Team "immer noch im Veränderungs-Prozess". Trotz der vielen Zu- und Abgänge im Sommer würde die Mannschaft aber "der Idee des Trainers folgen". Das Spiel gegen Hannover sei ein großer Schritt im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Wolfsburg (2:5) gewesen. "Und deshalb sind wir auf einem guten Weg." Wie dieser Weg weiter geht, zeigt sich am 13. September. Dann will der KSC gegen Energie Cottbus (13:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de) den nächsten Schritt machen - und auf drei Punkte stolz sein.

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Maximilian Springer