VfB Stuttgart

Wechsel fix: Pejcinovic kommt zum VfB Stuttgart

Nach wochenlangen Verhandlungen ist der Transfer von Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg zum VfB Stuttgart perfekt. Eine Forderung von Trainer Sebastian Hoeneß wird erfüllt.

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Stand

Der Poker um Stürmer Dzenan Pejcinovic ist beendet: Der VfB Stuttgart bekommt seinen Wunschspieler. Der 21-Jährige verlässt den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg und erhält beim Club aus Cannstatt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Das gab der VfB am Montagnachmittag bekannt, nachdem der U21-Nationalspieler den Medizincheck in Stuttgart absolviert hatte. Medienberichten zufolge soll die Ablöse bei 25 Millionen Euro liegen.

Pejcinovic über VfB-Angebot: "Musste nicht lange überlegen"

"Ich kann es kaum erwarten, beim VfB loszulegen. Ich kenne schon einige meiner neuen Mitspieler aus den Nachwuchsteams des DFB und hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, deshalb musste ich nicht lange überlegen, als ich vom Interesse des VfB gehört habe", erklärte der Stürmer in einer Mitteilung seines neuen Vereins.

„Wir haben uns intern sehr früh darauf verständigt, Dzenan Pejcinovic zu verpflichten", betonte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. "Er bringt alles mit, um sofort eine wertvolle Option in der Offensive zu sein, gleichzeitig hat er als junger Spieler noch viel Entwicklungspotenzial. Es ist ein tolles Signal, dass sich ein am Markt sehr begehrter Spieler für einen Wechsel zu uns entschieden hat."

Einigung bereits vergangenes Wochenende

Die Wolfsburger Verantwortlichen bestätigten nach dem 0:0 zum Zweitliga-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern am späten Samstagabend bereits, dass der VfL eine Einigung mit einem anderen Club erzielt habe. Der zeitnahe Wechsel des gebürtigen Münchners hatte sich am Wochenende also abgezeichnet, nur wohin war noch nicht klar. Zuvor war der Transfer an der von Wolfsburg geforderten Summe von rund 25 Millionen Euro gescheitert. Nun einigten sich die Clubs, nannten aber wie gewohnt keine Details zur Ablösesumme. Pejcinovic soll früh klargemacht haben, dass er zum VfB wechseln möchte.

Ungewöhnliche Situation zum Zweitliga-Saisonauftakt 

Im ersten Saisonspiel der Wölfe nach dem Bundesliga-Abstieg stand Pejcinovic gegen Kaiserslautern zwar noch im Wolfsburger Kader, kam aber nicht zum Einsatz, obwohl es 0:0 stand. "Es kam ein ganz klares Signal vom Verein, dass man auf der Zielgeraden ist und damit war klar, dass er uns nicht mehr als Einwechselspieler zur Verfügung steht", begründete VfL-Coach Tobias Strobl den Verzicht.

Sportdirektor Pirmin Schwegler bestätigte nach der Partie, dass man sich "mit einem anderen Club" geeinigt habe. Man habe das Thema vor der Partie nicht veröffentlichen wollen, um keine Unruhe zu verursachen. 

Stuttgart

Saisoneröffnung beim VfB Stuttgart Nartey oder Vagnoman? Sebastian Hoeneß mit viel Lob nach Everton-Spiel

Nikolas Nartey könnte Josha Vagnoman zum Saisonstart auf die Bank verdrängen. VfB-Coach Sebastian Hoeneß zeigt sich nach dem Sieg gegen Everton über den flexiblen Dänen zufrieden.

Pejcinovic soll beim VfB, der am Samstag sein Testspiel gegen den FC Everton 3:1 gewann, den Konkurrenzkampf neben Publikumsliebling und Nationalstürmer Deniz Undav und dem bosnischen WM-Teilnehmer Ermedin Demirovic erhöhen. Um sich für drei Wettbewerbe inklusive der Champions League zu wappnen, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß noch Verstärkungen gefordert.

Hoeneß bekommt geforderte Substanz für den Kader

"Wir spielen eine Champions-League-Saison. Da geht es darum, dass wir auch in dem Wettbewerb schlagkräftig an den Start gehen. Deswegen habe ich schon den Wunsch, statt Substanz zu verlieren, Substanz draufzupacken", sagte Hoeneß zum Abschluss des Trainingslagers in Grassau am Freitag. Der Transfer von Pejcinovic würde seinem Wunsch entsprechen.

2022 war dergebürtige Münchner Pejcinovic vom FC Augsburg nach Wolfsburg gewechselt. In der Abstiegssaison war er mit zwölf Treffern in 34 Pflichtspielen einer der wenigen Lichtblicke der Niedersachsen. Unter Hoeneß könnte sich der U21-Nationalspieler, der die deutsche und montenegrinische Staatsbürgerschaft besitzt, weiterentwickeln. Der VfB-Coach bewies beispielsweise schon bei Nationalstürmer Nick Woltemade, dass er Spieler weiter formen kann. 

"Wir wollen schlagkräftig in die neue Saison gehen. Deshalb ist jeder Spieler, der schlagkräftig ist, der Qualität mitbringt, wichtig für uns", sagte Stürmer Demirovic in Grassau. Wechselgerüchte hatte er beiseite gewischt und sich klar zum VfB bekannt - auch im Falle neuer Konkurrenz.

Stuttgart

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Der VfB Stuttgart buhlt um Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg. Der 21- Jährige würde den Sturm der Schwaben neben Deniz Undav und Ermedin Demirovic komplettieren.

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Pirmin Styrnol

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