Conference League

Igor Matanovic und der SC Freiburg - Motherwell vor der Brust, Istanbul im Kopf

Der SC Freiburg will gegen den Motherwell FC den Einzug in die Conference League klarmachen. SWR Sport hat vor dem Duell gegen die Schotten mit Igor Matanovic gesprochen.

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Von Autor/in Michi Glang

Zwei Pflichtspiele, zwei Siege: Der SC Freiburg hat einen starken Start in die Saison hingelegt. Am Donnerstag (18:45 Uhr) peilt der Sport-Club gegen den Motherwell FC den dritten Erfolg und den Einzug in die Conference League an. Das Qualifikations-Hinspiel in der vergangenen Woche hatten die Breisgauer mit 3:1 für sich entscheiden.

Am Sonntagabend ließen die Freiburger in der ersten Runde des DFB-Pokals ein souveränes 5:1 bei Fortuna Düsseldorf folgen. In beiden Spielen war Igor Matanovic mit von der Partie. Gegen Motherwell war der Angreifer torlos geblieben, in Düsseldorf reichten ihm nach seiner Einwechslung gute 20 Minuten für einen Doppelpack und einen Assist.

Matanovic: Noch nichts klar für den SC Freiburg

Für das Spiel gegen die Schotten fordert der Angreifer Konzentration vom Anpfiff weg. "Wir müssen einfach wach sein am Donnerstag, es ist noch nichts durch", sagte Matanovic und erinnerte ans Hinspiel, als sich der Sport-Club nach gut einer Minute über die rechte Seite überrumpeln ließ und einem Rückstand hinterher laufen musste.

Die Breisgauer gehen zwar ins Favorit ins das Duell mit dem Tabellenvierten der schottischen Liga, sollten aber gewarnt sein. "Wir führen mit zwei Toren, das hilft. Dennoch wissen wir, wie es für eine Mannschaft ist, die zurückliegt. Ich erinnere mich an das Halbfinale in der letzten Saison gegen Braga", sagte Matanovic. Damals hatten die Freiburger das 1:2 aus dem Hinspiel noch umgebogen (3:1): "Wenn eine Mannschaft mit Feuer kommt, kann es sehr unangenehm werden".

Matanovic will wieder nach Istanbul

Bei allem Respekt vor dem Gegner ist klar: Der SC Freiburg will in die Conference League, daran lässt Matanovic keinen Zweifel. Zumal die Europapokal-Abende der vergangenen Saison Appetit auf mehr gemacht haben. "Jedes Spiel war einzigartig", sagte Matanovic über die Spielzeit 2025/2026, die den Sport-Club bis ins Finale der Europa League gegen Aston Villa (0:3) führte.

Das Endspiel in der Conference League findet wie die Partie gegen Aston Villa erneut im Besiktas-Park in Istanbul statt. Für Matanovic ein guter Grund, auch in der neuen Saison Großes erreichen zu wollen. "Ich würde mal vorsichtig und auch bescheiden sagen, dass es das klare Ziel ist, dass wir da wieder hingehen", sagte er lächelnd.

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Matanovic beim SC Freiburg - das passt

Persönlich will Matanovic an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen, in der dem Kroaten acht seiner elf Saisontore gelungen waren. Als Belohnung wurde der 23-Jährige in den WM-Kader Kroatiens berufen. Nicht zuletzt deshalb steht er nun noch mehr im Fokus beim Sport-Club. "Klar, die Erwartungshaltung ist jetzt eine andere als damals, als ich zum SC gewechselt bin. Das ist für mich auch okay, weil natürlich meine Erwartungshaltung an mich selbst größer geworden ist", sagte Matanovic.

In der Hinrunde hatte Matanovic nach seinem Doppelpack gegen den VfB Stuttgart einige Zeit benötigt, um sich in der Bundesliga zu etablieren. Stürmer werden an Toren gemessen - und die blieben für eine ganze Weile aus. "Den Druck kenne ich schon von klein auf. Deswegen ist das auch für mich absolut fein", sagte Matanovic. "Das Umfeld ist ganz entscheidend, das nimmt dir auch den Druck. Der Trainer und der Staff geben dir eine gewisse Ruhe."

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Die Erfahrung, an der WM teilzunehmen, wird Matanovic in seiner Entwicklung helfen. Da ist sich der Angreifer sicher. Es sei einfach das "höchstmögliche Niveau" gegen die besten Spieler der Welt. Das wird dem Angreifer auch in der neuen Saison voranbringen. Dazu hat sich der Kroate in Freiburg perfekt eingelebt, fühlt sich im Klub pudelwohl und geht voller Optimismus in die neu Saison. Ob der Weg für Matanovic und den Sport-Club wieder Richtung Istanbul gehen kann, darüber wird es am Donnerstagabend Aufschluss geben.

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