Fußball | 2. Bundesliga

"Bedeutung ist enorm hoch" - Der FCK empfängt den KSC zum Südwest-Derby

Die zweite Fußball-Bundesliga verspricht schon früh in der Saison jede Menge Emotionen und ein packendes Derby am zweiten Spieltag. Im Topspiel treffen die beiden Südwest-Rivalen 1. FC Kaiserslautern und Karlsruher SC auf dem Betzenberg aufeinander.  

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Stand

Der 1. FC Kaiserslautern kann sich in seinem ersten Heimspiel der Saison in der 2. Fußball-Bundesliga auf eine große Kulisse freuen. Für das Südwest-Derby gegen den Karlsruher SC am Samstag (20.30 Uhr/live im Audiostream bei sportschau.de) sind nur noch wenige Karten erhältlich. 47.556 der verfügbaren 49.327 Tickets sind bereits verkauft. 

"Emotionale Spiele sind besondere Spiele - für die Fanlager, für die jeweilige Region und für alle Beteiligten. Du kannst dich dem Ganzen nicht entziehen. Du merkst es in der Stadt und du merkst es bei den Treffen mit den Fans beim Training", sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht.

Ein Derby ist auch ein Fußballspiel und irgendwo gleichzeitig doch kein normales Fußballspiel. Die Bedeutung ist enorm hoch. Wir wissen auch, dass ein Sieg dementsprechend Selbstvertrauen für das gibt, was kommt.

KSC-Trainer Senft zum Derby: "Habe mir Infos eingeholt"

Karlsruhes neuer Coach Maximilian Senft hat selbst zwar noch nie ein Spiel zwischen den beiden Klubs erlebt, eine Vorahnung auf das, was ihn da am Betzenberg erwartet, hat der 37-Jährige allerdings schon. "Es wurde mir von so vielen Menschen von sich aus erzählt, ich hätte eigentlich nicht nachfragen müssen", sagt Senft lachend auf der Pressekonferenz. "Aber natürlich habe ich sowohl bei unseren Spielern, die schon länger dabei sind, als auch bei Leuten aus dem Umfeld Stimmungsbilder eingeholt", so der KSC-Trainer, der mit einem 2:1-Erfolg gegen Bielefeld in die Saison gestartet ist, weiter. "Was man sich an Infos einholen kann, habe ich eingeholt. Selbst die Erfahrung zu machen, ist dann natürlich trotzdem nochmal was anderes."

Lieberknecht: "Drauflegen und weiterentwickeln"

Auch Lieberknecht blickt dem Duell mit Vorfreue entgegen. Nach dem respektablen 0:0 beim Aufstiegstopfavoriten VfL Wolfsburg zum Saisonstart will er mit seinem Team nun den ersten Sieg. "Wir hatten einen ordentlichen Start und wollen noch besser in die Saison hineinkommen. Wir wollen auf das, was in Wolfsburg ordentlich war, noch einmal etwas drauflegen und uns weiterentwickeln. Dann werden wir sehen, was passiert", erklärte er.

Ob der erst in dieser Woche von Newcastle United ausgeliehene Alex Murphy schon im Kader steht, ist noch offen. "Der Junge ist gerade erst angekommen und hat auch ein paar stressige Tage hinter sich. Er hat jetzt anderthalbmal mittrainiert. Da müssen wir schauen, wie vernünftig das Ganze ist. Bis Samstagabend ist aber noch ein bisschen Zeit", sagte Lieberknecht. Gegen Karlsruhe sicher nicht dabei sein werden die verletzten Ivan Prtajin und Owen Gibs.

Marcel Franke wieder einsatzfähig

KSC-Trainer Senft kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Marcel Franke ist nach seiner Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig, bei Shio Fukuda soll aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig über einen Einsatz entschieden werden. Neuzugang Sandro Trémoulet ist nach Auskunft des Coaches wegen seines Trainingsrückstands noch keine Option für die Startelf.