Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Dunford und Chemirani zwischen Barock und Beatles
Mit Laute, Zarb und Santur verbindet das Duo mehr als zwei Welten. Thomas Dunford und Keyvan Chemirani kümmern sich nicht um gedruckte Programmfolgen, lassen das Publikum mitsingen und mischen eigen Kompositionen zwischen traditionelle persische Musik, europäischen Barock und die Beatles.
ARD Konzert | Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Klarinettist Daniel Ottensamer mit seinem Trio bei den Schwetzinger SWR Festspielen
Star-Klarinettist Daniel Ottensamer, Cellist Stephan Koncz und Pianist Christoph Traxler musizieren Klarinettentrios, die die Klangvielfalt der Klarinette und das Zusammenspiel der drei Instrumente auf unterschiedliche Weise ausloten.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 SWR Kultur New Talent Viatores Quartett auf Festspielbühne
Das Berliner Viatores Quartet zählt seit 2023 zu den führenden jungen Ensembles der Streichquartett-Szene. Als Preisträger des Mendelssohn-Wettbewerbs und beim renommierten Banff International String Quartet Competition hat sich das Ensemble hervorgetan. Die vier Musiker mit vier Nationalitäten werden als SWR Kultur New Talent gefördert. Ihr Name „Reisende“ ist ihnen Programm: bei ihrem Debüt bei den Schwetzinger SWR Festspielen führten sie ihr Publikum gekonnt durch die Klangwelten von Haydn, Bartók und Beethoven.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Corinna Harfouch liest aus Christine Wunnickes Roman “Die Nachtigall des Zaren“
Der italienische Kastrat Filippo Balatri führte eines der spektakulärsten Sängerleben der Musikgeschichte. Dennoch wüssten wir heute nichts von ihm, hätte er nicht - übrigens als Einziger seiner Zunft - ein fast 5000 Seiten starkes handschriftliches Konvolut hinterlassen. Das hat Christine Wunnicke zu ihrem Roman "Die Nachtigall des Zaren" inspiriert. Aus ihm und aus den Memoiren des Sängers liest die Star-Schauspielerin Corinna Harfouch, dazu erklingen barocke Arien mit dem Altus Hubert Wild und dem Lautenisten Stefan Maass. Ein Abenteuerroman in Tönen: unglaublich, aber wahr.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Der Sopranist Mayaan Licht und der Harfenist Joel von Lerber mit „himmlischer“ Musik
Zwei schillernde Exoten und ganz viele Raritäten - zwei Männer erobern Bereiche, die sonst Frauen gehören: Maayan Licht singt Sopran, Joel von Lerber gehört zur immer noch unterrepräsentierten Spezies männlicher Harfenisten. Die beiden Musiker spielen bei ihrem Programm „Dem Himmel ganz nach“ mit ungewöhnlichen musikalischen Kombinationen. „Unser Ziel“, so Maayan Licht, „ist nicht nur die Aufführung von schöner Musik. Wir wollen die Geschichten beleuchten, die die Werke erzählen, damit das Publikum die Dramen und die Gefühle dahinter spüren kann.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Lea Desandre, Thomas Dunford und das Ensemble Jupiter feiern die Liebe in allen
Liebe ist: Zuwendung, innigste Verbundenheit, erotisches Begehren. Sie ist das größte aller Gefühle. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlangen, Ekstase, Zärtlichkeit, Verlust und Eifersucht. Dieser Abend bewegt sich, inspiriert von der Vorliebe der Barockzeit für Extreme und Kontraste, von Monteverdis Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden bis hin zu Frescobaldis Gesang eines Verschmähten. Für ein heiteres Ende sorgen Tarquinio Merula mit einem Loblied der Treue und Claudio Monteverdi mit einem Madrigal über die Widersprüchlichkeiten der Liebe.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Pianistin Sophie Pacini beschwört die Kraft des Schönen
Schmerz und Hoffnung, Trauer und Trost: Das ist das Spannungsfeld, in das die Schwetzinger Residenzkünstlerin Sophie Pacini ihr Publikum mit ihren persönlichen Herzensstücken entführt. Mozarts melancholische d-Moll-Fantasie, Schuberts Impromptus, die Klaviermusik von Fanny und Felix Mendelssohn, aber auch Chopins Stücke: Das sind große Meisterwerke, die Geist und Herz weiten. Ein Konzert zum Kraftschöpfen!
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Die Fledermaus – musikalische Lesung von Boris Aljinovic und dem clair-obscur saxophonquartett
Leicht gekürzt, stark gewürzt: Johann Strauss’ „Fledermaus“ als bissige musikalische Lesung. Boris Aljinovic spielt eine eigene Textfassung, das clair-obscur saxophonquartett serviert die Hits – und am Ende bleibt ein anarchischer Fluchtweg: der große Rausch. Trinken macht die Augen hell – es lebe der König Champagner!
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Das musikalische Quintett diskutiert Werke von Elsa Barraine, Wolfgang Amadeus Mozart und Jan Dismas Zelenka
Fünf Personen, drei Werke und viele neue Höreindrücke – das alles bietet das Musikalische Quintett. Diesmal diskutiert die Gesprächsrunde rund um Moderator Jörg Lengersdorf über die 2. Sinfonie von Elsa Barraine, das Adagio aus Wolfgang Amadeus Mozarts Gran Partita und das Miserere von Jan Dismas Zelenka. Dazu improvisiert der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal über Themen aus den ausgewählten Stücken und mischt sich mit ins Gespräch ein. Dazu kommen noch Sabine Fallenstein, Susanne Benda und Jan Brachmann.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 ARD-Preisträger stellen sich vor
Preisgekrönte junge Talente und ein Konzert voll Entdeckungen: mit selten gespielten Werken und bewegenden Geschichten.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Das vision string quartet feiert sein Schwetzingen-Jubiläum mit Schostakowitsch, Mozart & Grieg
Sie spielen auswendig, im Stehen und bauen raffinierte Brücken zwischen den Genres. Das 2012 in Berlin gegründete vision string quartet ist ein Ensemble der besonderen Art. Einst vom SWR als "New Talent" gefördert, kehrt es nun nach zehn Jahren zurück nach Schwetzingen und begeistert mit Quartetten von Schostakowitsch, Mozart und Grieg.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 ARD Nachwuchsstars spielen Mozart, Schubert und einst verbotene Meisterwerke
„Bei den Schwetzinger SWR Festspielen haben die Laureaten-Konzerte des ARD-Musikwettbewerbs eine lange Tradition und gehören zu den jährlichen Höhepunkten im Schloss. Mit Musik von Hans Gál, Henriëtte Bosmans und Alexander von Zemlinsky stehen während des Naziterrors verfemte Werke im Zentrum des Programms.“
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Frauenbilder – Konzert und Lesung mit Sophie Pacini & Rebecca Immanuel
Klare Rollenbilder prägen das 19. Jahrhundert: Die Frau als Ideal von Hingabe und Verklärung ergänzt und vervollständigt mit ihren Eigenschaften das Männliche. Diese Sicht prägt auch die Kunst der Zeit. Pianistin Sophie Pacini und Schauspielerin Rebecca Immanuel hinterfragen diese historischen Geschlechterbilder musikalisch und literarisch.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Das Signum Quartett spielt Werke von Schubert, Haydn und Adès
"Schöne Welt, wo bist du? - Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur! Ach! Nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine goldne Spur." So klagt Friedrich Schiller in seinem Gedicht "Die Götter Griechenlands". Franz Schubert hat daraus ein Lied gemacht und das eröffnet das Programm des Signum Quartetts. Dazu erklingt das fünfte Werk der Preußischen Quartette von Joseph Haydn mit dem Untertitel Der Traum. Passend zu diesen Werken das 1994 von Thomas Adès komponierte Streichquartett. Der Brite wandert hier musikalisch in sieben Bildern durch das antike Sehnsuchtsland Arkadien. Himmlisch!
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Junge Musiker aus Europa
Im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses hing am vergangenen Sonntag eine große Europa-Fahne am Bühnenhintergrund. Davor saßen die jungen Musikerinnen und Musiker des European Union Baroque Orchestra, eines 1985 gegründeten Kulturbotschafters der Europäischen Union. Zu den Schwetzinger SWR Festspielen kam das European Union Baroque Orchestra unter der Leitung des Cembalisten Christophe Rousset mit einem Programm rund um Jean-Philippe Rameaus Musik.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Jörg Halubek und Il Gusto Barocco punkten mit Eurydike
Es muss sich ja nicht immer nur um den Mann drehen, es darf auch mal die Frau im Mittelpunkt stehen, haben sich Jörg Halubek und Il Gusto Barocco gedacht und deshalb einen Abend rund um die große Liebe von Orpheus gemacht: Eurydike. Musik und Gedichte von Dichterinnen aus der Zeit, in der Claudio Monteverdi seine Orfeo-Oper komponiert hat, rücken jetzt Eurydike in den Mittelpunkt und bringen weibliche Perspektiven zur Geltung.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Orchesterakademie - Julian Prégardien & Fabio Biondi erkunden Haydns Orpheus & Mozart
Der Gesang des Orpheus bewegt Menschen und Götter. Die tragische Geschichte von Orpheus und Eurydike wird seit Jahrhunderten erzählt - vor allem in der Oper. In der diesjährigen Orchesterakademie mit dem SWR Symphonieorchester erkundet der Tenor Julian Prégardien die wenig bekannte Orpheus-Oper Joseph Haydns: "L'anima del filosofo". Mit Fabio Biondi am Pult bringt das Orchester anschließend Mozarts späte Es-Dur-Sinfonie KV 543 zum Strahlen.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Das Armida Quartett spielt Streichquartette von Mozart, Beethoven und Kurtag
„Ein Konzert mit garantiertem Mozart-Effekt: Das Armida Quartett ist vielfach preisgekrönt für seine Gesamteinspielung aller Mozart Quartette.
Der geheimnisvolle Beginn von Mozarts Es Dur Quartett steht wie ein Motto über den ebenso rätselhaften Anfangstönen von Kurtags Mikroludien und Beethovens monumentalem a-Moll Quartett. Kammermusik der Extraklasse, live aus dem Schwetzinger Schloss.“
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Leoš Janáčeks große Liebe mit dem Signum Quartett
Das Signum Quartett stellt rund um Leoš Janáčeks große Liebe Kamila Stösslová einen musikalischen Dialog zusammen. Dazu gehört nicht nur sein zweites Streichquartett mit dem sprechenden Titel "Intime Briefe", sondern auch noch sein erstes, das sich auf Leo Tolstois Novelle „Die Kreutzersonate“ bezieht. Außerdem spielt das Quartett Musik der tschechischen Komponistin, Vítězslava Kaprálová, die nach ihrem frühen Tod 1940 fast vollkommen in Vergessenheit geriet.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Dorothee Oberlinger und Edin Karamazov mit Vivaldis erweiterten "Vier Jahreszeiten"
Die Residenzkünstlerin Dorothee Oberlinger und ihr Duo-Partner Edin Karamazov denken Antonio Vivaldis "Die Vier Jahreszeiten" neu für Blockflöte und Laute. Ergänzt um weitere Stücke schließen sie den Jahreskreis. Dabei führen sie, ganz nach Kurt Tucholsky, auch um eine fünfte Jahreszeit ein: Den leisen Moment zwischen Sommer und Herbst, in dem die Zeit stillzustehen scheint.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Monteverdis „L’Orfeo“ mit dem Ensemble Continuum
Die kreativen Musiker*innen des Ensembles Continuum holen Claudio Monteverdis Oper „L’Orfeo“ ins Konzert. Wer singen will, braucht dafür nicht unbedingt eine Stimme, sondern kann auch die E-Gitarre benutzen, das Akkordeon, die Gambe, den Zink, die Blockflöte, Cembalo und Orgel. L' Orfeo ohne Worte ist komprimierte Opern-Essenz, die beweist, dass es von heute bis zurück ins Uraufführungsjahr 1607 nur ein Katzensprung ist.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Jörg Halubek und Ensemble Il Gusto Barocco live im Abendkonzert
Der Schwetzinger Residenzkünstler Jörg Halubek und sein Ensemble Il Gusto Barocco zeigen die Vielfalt und die Extreme der Musik um 1600. Auf der einen Seite die Lichtgestalt Giovanni Gabrieli, der nicht nur für Instrumente, sondern auch für Räume komponiert, ihm geht es um Überwältigung und um Repräsentation. Auf der anderen Seite Musik von G.A. Pandolfi Mealli, Heinrich Ignaz Franz Biber oder Antonio Bertali, die individuell, emotional und sehr virtuos ist.
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Dorothee Oberlinger brilliert mit Musik aus Neapel
Stürmischen Beifall gab es für die Blockflötistin Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700 im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses. Die Residenzkünstlerin hat verschiedene Concerti aus einem Manuskript ausgesucht, das heute noch in einer Bibliothek in Neapel liegt. Concerti, in denen man den alten und den neuen Stil findet: Mal fügt sich die Blockflöte in das Geflecht der Streicher ein, mal brilliert sie virtuos über den Streicherstimmen. Mal klingt es hochbarock, mal galant.