Noch gut eine Minute ist im Basketball-Pokal in der Arena Trier zu spielen. Gladiator Nolan Adekunle wird an der Dreipunktelinie angespielt. Er bleibt ruhig, nimmt Maß - es wirkt wie eine Ewigkeit. Adenkunle drückt ab, der Wurf sitzt - und die Arena Trier steht Kopf. 105:88. 4.500 Zuschauer sind nicht mehr zu halten und feiern den Bundesliga-Aufsteiger. Am Ende siegt Trier gegen Bonn mit 107:90 (58:46).
Beide Teams mit hohem Tempo
Ein Pokalspiel, das man in Trier so schnell nicht vergessen wird. Was die Gladiators nicht nur in den ersten 20 Minuten zeigten, war außergewöhnlich. Trier spielte mit enorm hohem Tempo. Und Bonn ging das Tempo anfangs mit.
Rapieque mit "heißem" Händchen
Einen Sahnetag erwischte in der ersten Hälfte der Trierer Evans Rapieque. Der Defensivspezialist traf bei vier Versuchen viermal von der Dreipunktelinie. "Als die ersten zwei rein gingen habe ich gedacht, mach einfach weiter," sagte Rapieque nach dem Spiel. Insgesamt traf Trier 50 Prozent der Dreipunkte-Würfe. Ein Topwert.
Große Teamleistung der Gladiators
Unter dem eigenen wie auch dem gegnerischen Korb zeigten die Gladiators, warum sie in dieser Saison das Überraschungsteam der Bundesliga sind. Jeder kämpft um jeden Ballgewinn. Der Sieg war eine Teamleistung. Gleich sieben Spieler der Gladiators Trier kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute.
Eli Brooks ragt am Ende heraus
Wenn man einen Spieler herausheben will, dann ist es wieder Neuzugang und Aufbauspieler Eli Brooks. Er fand immer den richtigen Pass auf seine Mitspieler und kam auf neun Assists. Und selber traf er auch. Brooks wurde Topscorer mit 24 Punkten.
Trier behält mit dem Sieg gegen Bonn auch seine weiße Weste im Pokal gegen die Baskets. Es war vierte Sieg im vierten Aufeinandertreffen beider Teams im BBL-Pokal. Im November findet das Viertelfinale im Pokal statt.