Ich habe mich entschieden ohne Partner ein Kind zu bekommen.
„Als mein Partner und ich uns nach fast 10 Jahren getrennt haben, waren wir mit Anfang 30 eigentlich in der klassischen Familiengründungszeit, aber es hat eben nicht mehr gepasst. Ich habe mich danach in die Arbeit gestürzt und dachte immer, dass ich noch Zeit habe”, erklärt Hanna.
Für Hanna erst mal ein Schock: Ihre Eizellen werden weniger
Die Jahre vergehen, Hanna bleibt Single. Dann bekommt sie die Diagnose, dass ihre Eizellenreserve zur Neige geht. „Das hat mich kalt erwischt. Mein Kinderwunsch war mittlerweile sehr groß. Ich habe mich sofort in die Recherche gestürzt und überlegt, was ich machen kann.“
Sie findet eine Klinik, die Single-Mütter bei einem Kinderwunsch unterstützt, und sucht in einer Samenbank nach einem passenden Spender. „Ich habe den Spender nach Kriterien ausgesucht, nach denen ich auch meinen Partner aussuchen würde.“
Was kostet eine Samenspende?
Hanna begibt sich in eine Behandlung, die insgesamt fast 12.000 Euro kosten wird. „Der erste Versuch bleibt immer etwas Besonderes. Ich hatte mir ein schönes Kleid angezogen, um mit einem feierlichen Gefühl dorthin zu gehen. Beim zweiten Mal trug ich wieder dasselbe Kleid, aber beide Versuche klappten nicht.“ Beim dritten Versuch wird Hanna dann schwanger.
Alleinerziehend – aus freien Stücken
„Mama zu werden, ist das Beste, was mir passieren konnte. Trotz aller Herausforderungen, die das Solomama-Sein mit sich bringt, ist es ein wunderbares Geschenk.“ Eine zukünftige Partnerschaft hat Hanna für sich nicht ausgeschlossen. „Klar wünscht man sich jemanden an der Seite, mit dem man sein Leben teilen und die vielen schönen Momente mit Kind erleben kann.“
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