Vor 2,5 Jahren hatte ich einfach keine Lust mehr. Ich wollte einfach nicht mehr den Herd anmachen und dann habe ich Benzin verkauft.
Arbeiten als Koch: So ist es wirklich
Costa ist Koch und das sein Leben lang. Direkt nach dem Hauptschulabschluss entscheidet er sich für eine Ausbildung zum Koch: „Ich habe immer meiner Mama und Großmutter zugeschaut, wie sie gekocht haben. Aber nach einem Praktikum stand für mich fest: Ich will kochen.“ Der 46-Jährige erzählt, dass damals die Arbeitsbedingungen in der freien Gastronomie sein Leben stark beeinflusst haben: „Was ganz arg schlimm draufgegangen ist, ist der Freundeskreis – Freizeit und Freundeskreis.“ Und auch einige Beziehungen gehen in die Brüche: „Ich hatte auch Partnerinnen, die nicht in der Gastronomie gearbeitet haben. Die sind halt mit diesem Lebensstil nicht klargekommen. Also, wenn die was machen wollten, war ich in der Küche. Wenn ich freigehabt habe, haben die gearbeitet.“
Sein Job: Bis zu 1.000 Essen pro Tag
Nach verschiedenen Stationen wie Sterneküche, Biergarten und Großküche fängt er vor über zwei Jahren in einer Mensa in Stuttgart an. In der Großküche verantwortet er mit zwei weiteren Köchen bis zu 1.000 Essen am Tag für Studierende. Hier hat er geregelte Arbeitszeiten und sein Gehalt ist an einen Tarifvertrag gebunden. Ob er sich vorstellen kann, den Beruf bis zur Rente zu machen? „Also in dem Tempo keine 20 Jahre mehr, aber vielleicht kann ich irgendwann 50 % im Büro arbeiten und 50 % kochen und Kundenkontakt haben. Dann würde ich das glaube ich schaffen.“ Dem 46-jährigen Koch liegt der Austausch mit der Kundschaft in der Mensa besonders am Herzen.
Mein Friseur behandelt mich wie einen VIP. Und so versuche ich, das mit meinen Stammbesuchern hier auch zu machen.
Reportage „1 Tag 1 Job“: Koch in einer Großküche
Wir haben Costa einen Tag lang bei seiner Arbeit in der Mensa begleitet. Die ganze Folge „1 Tag 1 Job: Koch in einer Großküche“ gibt es auf dem YouTube-Kanal der Landesschau Baden-Württemberg.
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Sandra ist Kunstschmiedin und liebt ihr Handwerk über alles. Obwohl der Weg hierher, besonders als Frau, nicht gerade leicht war.
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