Justyna liebt ihren Job bei der Feuerwehr

Justyna hat von Steuerfachangestellter zur Brandmeisterin bei der Stadt Stuttgart umgesattelt, weil sie Menschen helfen will. Für sie war das die richtige Entscheidung.

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Von Autor/in Simone Müller

Feuerwehrfrau

Nach einem guten Arbeitstag freut es mich, dass ich Menschen helfen kann. Man hat ein gutes Gefühl deswegen.  

Justyna hat sich 2020 beruflich neu orientiert: Sie wollte nicht mehr als Steuerfachangestellte im Büro sitzen. Weil ihr die Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr so gut gefiel, wechselte sie zur Berufsfeuerwehr und hat diesen Schritt nicht bereut. Sie arbeitet in einem Beruf, in dem in Deutschland, laut Feuerwehrverband, über 97 % Männer arbeiten. „Ich habe mich ganz gut eingelebt und werde von den Kollegen sehr gut akzeptiert. Sie behandeln mich genau gleich wie jeden anderen auch.“

Ausgleich für Feuerwehrleute wichtig

Doch der Beruf als Feuerwehrfrau ist auch gefährlich und kann belastend sein. „Man versucht sich abzuschotten und nicht jeden Einsatz persönlich mitzunehmen, sonst würde das einen fertigmachen.“ Ausgleich findet sie beim Tauchen, denn da kann sie gut abschalten und die Stille genießen. Hobby und Beruf vereinen, kommt derzeit aber nicht in Frage: „Im Einsatz zu tauchen und nach Leichen suchen zu müssen, das brauche ich nicht.“

Feuerwehr als wichtiger Bestandteil einer Gesellschaft

Generell ist sie aber stolz darauf, in einem Beruf zu arbeiten, der den Menschen in Notlagen hilft.

 Die Feuerwehr gehört zu den Berufen, die das Leben anderer aufrechterhalten. Was ich den Menschen Gutes geben kann, ist: Wir sind 24/7 für sie da, 365 Tage im Jahr. Sie können sich in Notfällen immer auf uns verlassen.

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