Laura ist Kinderkrankenpflegerin und fordert mehr Wertschätzung für ihren Job

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Von Autor/in Julius Bauer, Helen Riedel

„Ich habe mich ganz bewusst für diesen Job entschieden, weil ich es den Kindern und ihren Eltern, die es in ihrem Alltag oftmals schwer haben, leichter machen möchte.“

(Laura, 33, Kinderkrankenpflegerin im Kinderhospiz Bärenherz)

Doch bei aller Liebe zu ihrem Job beklagt Laura die Umstände, unter denen sie und andere Pflegerinnen und Pfleger arbeiten müssen: Lange und unregelmäßige Arbeitszeiten, große Verantwortung, eine vergleichsweise schlechte Bezahlung und ein schlechtes Image.

„Wer anderen hilft, braucht selbst auch gute Arbeitsbedingungen.“ Laura fordert eine größere Wertschätzung ihrer Arbeit und generell mehr Anreize, um ihren Job für mehr Menschen attraktiv zu machen. Was ihr und ihren Kolleginnen und Kollegen vor allem fehlt, ist Zeit. Wenn sich ihre Arbeit auf mehr Menschen verteilen würde, könne das schon helfen, sagt sie.

Zu viel Bürokratie

„Es darf nicht gewinnorientiert gedacht werden“, sagt Laura. Auch das verhindere eine gute Pflege, weil das die bürokratischen Hürden für die richtige Behandlung ungemein hoch setze.

Am Schluss sollte jedem bewusst sein, dass man auch selbst zum Pflegefall werden könne, sagt Laura. Und dann wolle man auch, dass das Pflegesystem funktioniert.

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