Von der IT ins Tattoostudio – Bernds Lebenswandel

Teilen

Stand

Die Kunst war schon immer ein großer Teil in Bernds Leben. Angefangen hat bei ihm alles in jungen Jahren mit "Malen nach Zahlen"-Bildern, bis Bernd dann verschiedene Maltechniken ausprobierte. Neben dem Zeichnen und der Acrylmalerei war vor allem die Ölmalerei eine Leidenschaft von ihm. Schon zu Schulzeiten hatte der 42-Jährige Bestnoten in Kunst.

Ich war in der Schule schon bekannt dafür, dass ich immer gut malen konnte.

Nachdem er sein Fachabitur im Bereich Design und ein Diplomstudium in digitalen Medien und Medieninformatik abgeschlossen hatte, arbeitete Bernd 13 Jahre als Softwareentwickler. Die Kunst hat ihn stets begleitet und war sein größtes Hobby; seine Kunstwerke wurden sogar ausgestellt. Vor fünf Jahren ließ sich Bernd sein erstes Tattoo stechen und zeigte dem Tätowierer seine Kunstwerke. Dieser brachte ihn auf die Idee, selbst mit dem Tätowieren anzufangen.

Das war die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte.

Mit theoretischen Online-Kursen und viel praktischer Übung auf Kunsthaut brachte er sich nach und nach das Tätowieren bei. Seine Tante war sein erster Versuch, auf echter Haut ein Tattoo zu stechen – und es gelang. Daraufhin tätowierte Bernd anderthalb Jahre parallel zu seinem Beruf in der IT. Die Stammkundschaft wurde größer und die Termine häuften sich, sodass er sich schlussendlich entschied, seinen Job zu kündigen, um sich Vollzeit der Selbstständigkeit als Tätowierer zu widmen. Neben der kreativen Arbeit ist es vor allem die Wertschätzung der Kunden und Kundinnen, die ihn an seinem Job begeistert. Viele Tattoos, die Bernd sticht, haben eine tiefere Bedeutung und tragen eine Geschichte mit sich. Dies würde er für nichts auf der Welt eintauschen.

Ich würde sagen, dass jeder, der irgendwelche Träume hat, was Neues zu probieren, auch den Mut haben sollte. Es ist nie zu spät, die Richtung in seinem Leben zu ändern.

Weidenthal

Schreinerin statt Informatikstudium – Lena lebt ihren Traumberuf

Nach dem Abi wird studiert, dachte Lena. Doch ihr Herz hat andere Pläne: Sie entscheidet sich gegen ein Informatikstudium und wird Schreinerin.

Esslingen

Leben mit Mukoviszidose: Amelie ist chronisch krank

Amelie (21) aus Esslingen hat Mukoviszidose. Sie und ihre Mutter Tanja sprechen über ein Leben mit chronischem Husten, vielen Therapien und ihr Engagement für mehr Awareness.

Rheinhessen

Erika und Katharina sind gerührt von euren lieben Worten

Über 3500 Kommentare auf Instagram habt ihr unter dem Video von Katharina und Erika dagelassen – voller Liebe und persönlicher Geschichten. Jetzt reagieren die beiden auf eure Worte.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team