Naturfilmer Tristan setzt sich für den Tierschutz ein

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Von Autor/in Leon Ahnesorg

Der Pfälzerwald ist wirklich ein wunderschöner Wald. Den ganzen Stress im Alltag kann ich richtig abschalten, kann für mich sein. Das liebe ich einfach dran.

Naturfilmer und Fotograf Tristan genießt die Stunden im Pfälzerwald. Teilweise wartet er mehrere Tage, um ein bestimmtes Tier zu fotografieren, wie beispielsweise einen Eisvogel. An diesen Moment kann er sich noch ganz genau erinnern. „Er hat sich auf den Ast gesetzt, wo ich wollte. Da hat mein Herz geballert. Es war wirklich krass. Also es war wunderschön. Und so Momente, die sind einfach toll. Nach so langem Warten, wochenlang, und dann das Bild zu haben, wo man davon träumt, war wirklich schön.“

In Tarnkleidung im Wald

Zahlreiche beeindruckende Aufnahmen gelingen Tristan in der Pfalz und auf seinen Reisen durch Europa. Ein Hilfsmittel ist dabei häufig seine Tarnkleidung. Seit seinem 13. Lebensjahr hat er sein Geld Schritt für Schritt in professionelles Equipment investiert.

Als ich zum ersten Mal im Wald war mit dem Tarnanzug, habe ich gedacht: Okay, was mache ich? Also, die Leute denken doch, ich habe sie nicht mehr alle, wenn ich irgendwo im Busch liege.

Doch inzwischen hat sich der Pfälzer daran gewöhnt, doch für seine Freunde ist es noch immer lustig.

Tristan und der Tierschutz

Seine Fotos und Videos veröffentlicht der Pfälzer online. Allein auf Instagram hat er über 70.000 Follower. Seine Reichweite nutzt er für den Tierschutz, der ihm besonders am Herzen liegt.  So wie bei einem Filmprojekt für ein Böllerverbot. Hier hat er als Kameramann mitgewirkt. Nach so belastenden Projekten hilft ihm die Zeit im Pfälzerwald wieder Kraft zu sammeln, doch manchmal packt ihn auch das Fernweh. Sein größter Traum: „Als Naturfotograf nach Afrika zu reisen.“

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