"Die ersten zwei Wochen konnte ich nicht schlafen, nicht essen, aber die Hilfe und die Arbeit haben auch mir persönlich geholfen, damit umzugehen."
Mit Beginn des Krieges in der Ukraine war für die in Heilbronn lebende Russin Elena klar: „Ich muss etwas tun“. Nach einer ersten Ohnmacht, von der sie berichtet, hat sie sich mit sechs gleichgesinnten Frauen aus Russland, der Ukraine und Weißrussland zusammengetan und den Verein 'Heilbronn zeigt Herz' gegründet.
Sachspenden und Beratung
In der Heilbronner Innenstadt hat der Verein eine Fläche kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dort werden dreimal pro Woche Sachspenden an Bedürftige ausgegeben. Auch Beratungsangebote gibt es, zurzeit finden diese online statt.
Keine Kompromisse
An dem Thema Krieg seien auch schon Freundschaften zerbrochen, sagt Elena. In manchen Fällen gingen die Meinungen zu weit auseinander. Wenn jemand sage: „Ich befürworte den Krieg nicht, aber...“, könne die Russin den Kontakt nicht weiter halten. „Es gibt kein 'aber', es gibt keine Ausrede auch Kinder zu töten“, betont die zweifache Mutter.
Noch nicht am Ende
Trotz aller Umstände und dem angesprochenen Konfliktpotenzial wollen die Frauen aber weiter machen und ihr Angebot noch erweitern. Künftig sollen auch Workshops stattfinden, die sich um das Thema Integration drehen.
Geliebtes Zuhause
Irmgard wohnt seit über 60 Jahren in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Stuttgart-Rot. Dort kriegt sie auch niemand so schnell raus, denn daran hängen zu viele Erinnerungen an ihren Mann.
Lars trägt eine Prothese und genießt sein Leben
Lars aus Bad Kreuznach lacht gerne – und das, obwohl ihm wegen einer Krebserkrankung der rechte Unterschenkel amputiert werden musste. Seitdem trägt er eine Prothese. Das hat sein Leben verändert. Heute ist er selbstbewusster als früher und genießt jeden Tag.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.