Warum ich den Beruf auch mag, ist, weil ich viel ausprobieren kann und mir keiner vorgibt, was ich zu tun habe.
Jobwechsel: Ex-Softwareberater wird Bonbonmacher
Jens arbeitet als Softwareberater, als ihn seine Neugier auf andere Wege bringt. „Wie bei der Sendung mit der Maus“, erzählt er in einem Interview mit einem Gourmet Versand. „Ich habe mich gefragt: Wie werden Bonbons gemacht? Meine Neugier war groß, der Erfolg erst mal überschaubar, doch ich hatte Ehrgeiz.“ Seit 2013 hat Jens seine eigene Bonbon-Manufaktur in Heidelberg.
Es gibt ein altes Studentenlied: Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren. Für Jens ist Heidelberg eine ständige Inspirationsquelle
Ein altes Handwerk, das es so nicht mehr gibt
Jens bringt sich das Handwerk komplett selbst bei, denn die Berufsausbildung zum Bonbonmacher gibt es seit 1980 nicht mehr. Das Wichtigste an seinen Kreationen ist für Jens: Die Farben und Aromen sollen so natürlich wie möglich sein. So wird für die Limettenbonbons zum Beispiel Limetten-Öl statt Aroma verwendet. Bis zu 45 Kilo Süßigkeiten stellt Jens jede Woche her. Dabei mag er die sauren am liebsten.
Altes Handwerk
Wie der Großvater, so der Enkel Bürstenmachen ist Familientradition: 98-jähriger "Bürsten-Werner" übergibt an Teenager
Seit sechs Generationen sind die Schmids aus Ibach im Schwarzwald Bürstenmacher. Opa Werner geht mit 98 Jahren in den Ruhestand. Sein Nachfolger: der 13 Jahre alte Enkel Felix.
Mehr Heimat
„Wir stehen das beide durch“ – Klaus (81) und Brigitte (79) ziehen ins Seniorenheim
Seit April 2025 leben Klaus und Brigitte in einem Seniorenheim in Tuttlingen. Nach 40 Jahren in ihrer gemeinsamen Wohnung fiel Brigitte der Abschied zunächst schwer. Klaus berichtet, wie er seine Partnerin vom Umzug überzeugt hat.
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