Süßes Handwerk statt Softwareberater: Jens ist Bonbonmacher

Anstatt in seinem Beruf als Softwareberater weiterzuarbeiten, wird Jens aus Heidelberg Bonbonmacher in Eigenregie – denn diese Ausbildung gibt es seit 45 Jahren nicht mehr.

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Von Autor/in Cécilia Marchat

Warum ich den Beruf auch mag, ist, weil ich viel ausprobieren kann und mir keiner vorgibt, was ich zu tun habe.

Jobwechsel: Ex-Softwareberater wird Bonbonmacher

Jens arbeitet als Softwareberater, als ihn seine Neugier auf andere Wege bringt. „Wie bei der Sendung mit der Maus“, erzählt er in einem Interview mit einem Gourmet Versand. „Ich habe mich gefragt: Wie werden Bonbons gemacht? Meine Neugier war groß, der Erfolg erst mal überschaubar, doch ich hatte Ehrgeiz.“ Seit 2013 hat Jens seine eigene Bonbon-Manufaktur in Heidelberg.  

Es gibt ein altes Studentenlied: Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren. Für Jens ist Heidelberg eine ständige Inspirationsquelle 

Ein altes Handwerk, das es so nicht mehr gibt 

Jens bringt sich das Handwerk komplett selbst bei, denn die Berufsausbildung zum Bonbonmacher gibt es seit 1980 nicht mehr. Das Wichtigste an seinen Kreationen ist für Jens: Die Farben und Aromen sollen so natürlich wie möglich sein. So wird für die Limettenbonbons zum Beispiel Limetten-Öl statt Aroma verwendet. Bis zu 45 Kilo Süßigkeiten stellt Jens jede Woche her. Dabei mag er die sauren am liebsten.

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