Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2024

27 Storeys

27 Stockwerke, 10.000 Menschen - „Wohnen wie die Reichen für alle“ versprach in den 70er Jahren der Architekt Harry Glück. Vom Freddy-Quinn-Museum bis zum Pool auf dem Dach – ist das Wohnprojekt bei Wien wirklich eine gelebte Utopie?

Teilen

Stand

Inhaltsverzeichnis

27 Storeys - Filminhalt

27 STOREYS von Bianca Gleissinger erkundet den größten sozialen Wohnpark Österreichs Alterlaa in Wien: 27 Stockwerke, 10.000 Menschen - planerisch ein Kind der späten 1960er-Jahre, gebaut wurde er 1973 bis 1985. „Wohnen wie die Reichen für alle“, versprach damals der Architekt Harry Glück. Die Regisseurin kehrt nun an den Ort ihrer Kindheit zurück und sucht, was von diesem Geist noch immer existiert. Sie trifft auf verschrobene wie liebenswürdige Menschen von Alterlaa - von Begegnungen im Schießverein, dem Pool auf dem Dach bis hin zum Freddy-Quinn-Museum gewährt der Film einen tiefen Einblick in das soziale Biotop dieses Wohnparks. 27 STOREYS ist eine humorvolle und sehr persönliche Annäherung an einen besonderen Ort sowie eine Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln.

27 Storeys - Biografie der Regisseurin

Bianca Gleissinger
©Bianca Gleissinger

Bianca Gleissinger ist in Wien geboren und wuchs im berühmten sozialen Wohnbau „Wohnpark Alterlaa“ auf. Sie studierte Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin und begann im Anschluss ihre Ausbildung an der Berliner Filmhochschule DFFB im Fach Produktion. 27 STOREYS markiert ihren Abschluss an der DFFB und ist Gleissingers Debüt als Regisseurin und Autorin.

27 Storeys - Credits

Filmlänge82 Minuten
RegieBianca Gleissinger
KameraKlemens Koscher
SchnittKai Eiermann, Antje Lass
TonTong Zhang
ProduktionRalph Wieser (Mischief Films)
KoproduktionJens Meurer (Egoli Tossell Pictures), Lucia Hauslauer (ZDF), Ann-Cathrin Berger (DFFB)
Gefördert durchZDF, ÖFI, FilmFonds Wien, ORF
FSK0
Ulrike Ottinger

Ehrenpreis - Deutscher Dokumentarfilmpreis für Ulrike Ottinger Auszeichnung für eine große Persönlichkeit des Dokumentarfilms und ihre herausragenden Werke

Der Ehrenpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises geht in diesem Jahr an Ulrike Ottinger für ihr Lebenswerk. Die 82-jährige, in Konstanz geborene Filmemacherin, Künstlerin und Fotografin hat seit Anfang der 1970er Jahre 27 Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme realisiert und selbst gedreht. Ulrike Ottinger gehört zu den bedeutendsten deutschen Filmschaffenden. Ihre Werke schaffen es, dem Publikum die Augen zu öffnen, und widmen sich meist fremden, eher unbekannten Welten und Menschen, deren Rituale und Bräuche, ob vergangen oder gegenwärtig, sie mit einer großen Ruhe und Hingabe einfängt. Der Ehrenpreis wird im Rahmen des SWR Dokufestivals am 21. Juni 2024 in Stuttgart verliehen. Das SWR Dokufestival ehrt Ulrike Ottinger mit einer Retrospektive.

Jury

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2024 Die Mitglieder der Jurys

Die Mitglieder der Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2024 stellen sich vor.

Trophäe Deutscher Dokumentarfilmpreis

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Zurück zur Startseite